Mir sin e Wageclique syt 1955
mir sin Fasnacht
Wenn d’Stadt no schlooft, dr Morgestraich verwacht, wenn d’Laternä lüüchte, denn, denn isch Fasnacht. Mir rolle los mit Rhythmus, Lärm und emene Gsicht, mit Larve, Witz und klarem Statement mit Gwicht. Us Holz und Farbe wächst e neui Wält, mit Händ voll Liim und Idee, egal isch s Gäld. Was mir baue, isch nit nur e Wagen, es isch e Gfühl, wo mir in d’Gasse trage. Mir spotte, denke, lache luut, sind kritisch, frech und au chli verruggt. Doch immer treu der Fasnachtskunst, mit Herzbluet, Schweiss und Narrenkunst. Drei Dääg lang ghört d’Stadt ganz uns, vom Cortège bis tief in d’Nacht fiiere unseri Jungs. Mir sin keini Gäscht, mir sin derbyy. E Wagenclique mit Fasnachtsfantasie. Mir sin Tradition und erfinde is jedes Johr neu. Mir sin Fasnacht, mir sin e Wagen, mir sin dr Fasnacht treu.
Ob Aktiv oder Passiv wotsch au derby si?
